Tim Cooks Rede: „Habt keine Angst, die Welt zu bewegen“

Tim Cooks Rede: „Habt keine Angst, die Welt zu bewegen“

#meetoo
Reden prominenter Alumni sind in den USA sind eine großartige Gelegenheit, wichtige Entwicklungen anzusprechen. Ansprache: Wie im Januar angekündigt, hat Apple-CEO Tim Cook am Wochenende die Commencement Address dem diesjährigen Abschlussjahrgang seiner Alma Mater, der Duke University in Durham, North Carolina, gehalten. Die Abschlussrede wird vermutlich nicht in der gleichen Erinnerung bleiben wie jene von Steve Jobs vor Absolventen der Stanford University im Jahr 2005 ("stay hungry – stay foolish"), hatte aber doch bemerkenswerte Inhalte. Denn Cook ließ es sich nicht nehmen, auf wichtige Missstände aufmerksam zu machen, den Klimawandel etwa, den immer noch gewisse Leute leugneten. Oder die wachsende Ungleichheit im Bildungssystem. Dem stehe man nicht chancenlos gegenüber, sondern habe die Macht, dies zu ändern. Man dürfe die Welt nicht so akzeptieren, wie sie ist, sondern müsse anders denken ("Think different") und könne so Änderungen herbeiführen. .


Das habe er von Steve Jobs gelernt, es gelte, wie er einer Vision zu folgen und keinem vorgegeben Pfad. Doch auch ein anderes Vorbild zitierte Cook, den 1968 ermordeten ehemaligen Außenminister Robert Kennedy und seinen "Call to Action" an Studenten, etwas gegen die Ungleichheit und Ungerechtigkeit im Land zu unternehmen. Auch die aktuelle Furchtlosigkeit von Aktivistinnen im Zusammenhang mit "MeeToo" und "Time's Up" beeindrucke. So schloss Cook seine Ansprache mit den Worten: "Duke-Absolventen, seid furchtlos. Seid die letzten Leute, die Dinge so akzeptieren, wie sie sind und seid die ersten Leute die aufstehen und dafür kämpfen, sie besser zu machen." [embedded content]. .

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