Stadt Osnabrück: Kulturausschuss des Deutschen Städtetages zur MeToo …

Stadt Osnabrück: Kulturausschuss des Deutschen Städtetages zur MeToo …

#meetoo
05.07.2018. Die Kulturdezernentinnen und –dezernenten des Kulturausschusses des Deutschen Städtetages beziehen Stellung zur aktuellen MeeToo- Debatte.Auch der Kulturdezernent der Stadt Osnabrück, Wolfgang Beckermann, ist Mitglied in diesem Ausschuss. Er hat an der Debatte teilgenommen und trägt die Beschlüsse mit. Die Dezernenten bekennen sich zu ihrer Verantwortung, die Rahmenbedingungen in der Kultur vor Ort so zu gestalten, dass sexuelle Übergriffe wirksam verhindert werden.Wolfgang Beckermann: „Wir haben festgestellt, dass sexualisierte Gewalt strukturelle Ursachen hat.
Das nach wie vor in vielen Bereichen unausgewogene Geschlechterverhältnis in der Kulturbranche ist verantwortlich für ein Machtgefälle, das sexuelle Belästigung begünstigt.“ Hinzu ausgeprägte Abhängigkeitsstrukturen und ein nach wie vor existierender männlicher „Geniekult“. Öffentliche Anschuldigungen gegen Einzelpersonen sind allerdings in einem Rechtsstaat problematisch. .


„Darüber hinaus sind auch Bund, Länder und die Freie Kulturszene aufgefordert, in ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich auf die Bekämpfung von sexuellem Missbrauch hinzuwirken“, heißt es der Stellungnahme des Kulturausschusses.Die Mitglieder des Kulturausschusses unterstreichen gleichzeitig die Freiheit der Kunst. Die Debatte um sexuelle Übergriffe gegen Frauen darf nicht für reaktionäre Zwecke und einen neuen Puritanismus missbraucht werden. Es geht nicht um Sex, Freizügigkeit oder Erotik, sondern um Macht.
Kunst rechtfertigt niemals Missbrauch. Die Frage ist nicht: „Was darf Kunst?“ sondern „Was dürfen Künstler?“.......... .

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