Heute vor achtzig Jahren verbrannten nationalsozialistische Studenten Zehntausende von Büchern. Die Aktion war ein perverser Akt der Wertschätzung: Anmerkungen über Barbarentum und Bibliomanie.
Was sein Privatleben anging, hielt sich der Schauspieler Horst Tappert zu Lebzeiten bedeckt. Jetzt kommt heraus, dass er im Weltkrieg nicht bei der Wehrmacht, sondern bei der Waffen-SS diente.
Zum 70. Jahrestag des Aufstandes im Ghetto wird das Jüdische Museum in Warschau eingeweiht. Noch ist es nicht vollständig eingerichtet. Aber ein markantes Zeichen setzt es schon.
Auch wenn im "Asterix"-Universum Alesia vergessen ist: Das Schlachtfeld, auf dem Gallien endgültig seine Freiheit verlor, gilt mittlerweile als gefunden. Nun entsteht dort ein großer Museumspark.
Zwei Tage vor Beginn der Verhandlung zeigt die ARD die Dokumentation "Der Zschäpe-Prozess". Die hat nichts substanziell Neues zu bieten – und reduziert Zschäpe von einer Mittäterin zur Unterstützerin.
Obwohl Leonhard Euler längst in Vergessenheit geraten ist, gilt der Schweizer als Erfinder eines beliebten Spiels der Gegenwart: Sudoku. Google widmet dem 1707 geborenen Mathematiker ein Doodle.
Sei es, dass sie sich einem Kriegseinsatz oder der Strafverfolgung entziehen wollten: Mehr als 200 Nato-Soldaten setzten sich von 1949 bis 1961 in die DDR ab. Geschichten grandioser Irrtümer.
War Mekka wirklich der Ort von Mohammeds Offenbarung? Welche Rolle spielte der Talmud? Und wer redigierte den Koran, und mit welchem Ziel? Der Brite Tom Holland gibt verblüffende Antworten.
Wegen Günter Guillaume musste der erste SPD-Bundeskanzler 1974 zurücktreten. Eine neue Studie analysiert, welche Geheimnisse der eingeschleuste Spitzel tatsächlich nach Ost-Berlin weitergab.
Mit seiner Rolleiflex streifte Fotograf Ernst Hahn in den Jahren 1950/51 durch Berlin. Er dokumentierte die Stadt in Trümmern, ihre Menschen und das Gefühl des Wiederaufbaus. Es sind bewegende Bilder.